{"id":26,"date":"2010-03-25T12:47:35","date_gmt":"2010-03-25T10:47:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.duo-ossenkopp.de\/duo\/?page_id=26"},"modified":"2014-02-05T17:23:55","modified_gmt":"2014-02-05T15:23:55","slug":"portrat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.duo-ossenkopp.de\/?page_id=26","title":{"rendered":"PORTR\u00c4T"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMensch Jungs, nun macht Ihr schon fast 20 Jahre als OSSENKOPP gemeinsam Musik, seid weit \u00fcber G\u00fcstrow hinaus bekannt und habt Euch auch ansonsten mit den Medien, wie Radio und Fernsehen, angefreundet. K\u00f6nnt Ihr da nicht mal etwas mehr von Euch erz\u00e4hlen?\u201c Mit dieser Bitte trat man an uns heran und wir m\u00f6chten den Interessierten die Antwort nicht schuldig bleiben.<\/p>\n<p>Vorwendezeit! G\u00fcstrower Musiker feiern Ihre Einstufung als Sozialistisches Volkskunstkollektiv. Tolle Bezeichnung, oder? Wer von unseren Lesern kann damit noch etwas anfangen?<\/p>\n<p>Also,&#8230;, ein Nichteingestufter oder bereits Eingestufter, inzwischen auch egal, tr\u00e4gt Ende der 1980-iger Jahre mit weiblicher Begleitung und kr\u00e4ftiger, rauher Stimme zumeist selbstkomponierte plattdeutsche Lieder vor. Dietmar Schmidt, alias Otto. Der Tanzmusiker Martin Korn h\u00f6rt zu. Wenig sp\u00e4ter steht fest, irgendwann treten wir zusammen auf.<\/p>\n<p>August 1992. Schlosshof G\u00fcstrow. Unser erster Auftritt als \u201eOSSENKOPP\u201c! Seitdem ist viel passiert. Ob als \u201eTwei Ossenk\u00f6pp\u201c, \u201eDe Ossenk\u00f6pp\u201c, \u201eOssicops\u201c oder einfach nur \u201eOchsenk\u00f6pfe\u201c. Je nachdem wie man uns mitunter nannte, dabei ist der Name doch wirklich leicht zu merken. L\u00e4sst er doch keine Frage nach unserer Herkunft und Mundart offen. Und noch heute sind wir dem Maler dankbar, der unsere Plakatidee verwirklichte und dem lustig augenzwinkerndem Wappen(s)tier mit der langen Zunge sein Aussehen verlieh. Unser Name und unser Logo fanden dort Ihren Ursprung!<\/p>\n<p>Aber warum plattdeutsche Lieder? Der eine, Kind der Singebewegung und  S\u00e4nger mit Seele ist mit ihnen gross geworden. Der andere sorgt als  erfahrener Gitarrist f\u00fcr die gewissen T\u00f6ne. Und da jeder Ossenkopp seinen eigenen Kopp hat, sind eine Menge eigener Lieder entstanden. Richtig funktionieren tun die K\u00f6ppe aber nur zusammen. Diese Harmonie hat sich bis heute erhalten. Manchmal gar nicht so einfach. Denn Th\u00fcringer die bei Bruut an Br\u00fcten denken, Sachsen die lautstark mitsingen, Norweger die nach dem fremden Land fragen wo man so komisch spricht, gerissene Saiten und in praller Sonne verstimmte Gitarren geh\u00f6ren mit zur Live-Musik. Und es macht immer wieder Spa\u00df, denn ohne diesen w\u00fcrde es bestimmt nicht noch weitere Lieder geben, jedes mit seiner kleinen eigenen Geschichte.<\/p>\n<p>Nach einem st\u00fcrmischen Tag auf der Ahlbecker Seebr\u00fccke entstand z.B. \u201eStormgebruus\u201c. Ein Blick auf die Wellen des Lebens, der unserer ersten Scheibe den Namen gab. Klaus, den Eisenbahner, gab es wirklich. Bert, unsern Trekkerf\u00fchrer, wer wei\u00df? Das ausgerechnet der Boddermelk &#8211; Blues Ergebnis eines feucht-fr\u00f6hlichen Abends ist, muss ja nicht jeder wissen. Aber egal, ob Begebenheit oder Dichtung, an einige Dinge denkt man besonders gern zur\u00fcck. Da waren Auftritte bei der \u201ePlappermoehl\u201c von Radio MV und anderer Radiostationen, Blicke in die Kamera und hinter die Kulissen der \u201eAktuellen Schaubude\u201c, der NDR-Sommertour, oder dem ehemals beliebten Talk up Platt von N3, gro\u00dfartige Erlebnisse bei den Internationalen Hansetagen in Danzig, in Bergen\/Norwegen, Schweden oder den Niederlanden und viele, viele Auftritte hier in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen deutschen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es gab nat\u00fcrlich auch \u00fcber die Jahre hinweg sehr viele lustige und komische Situationen. Abk\u00fcrzungen zu Auftrittsorten endeten da schon mal an Feld- und Wiesenrainen. Oder, als bei Aufnahmen f\u00fcr das ZDF auf einem Kutter zwischen der Insel Amrum und der Hallig Hoge der Wind etwas kr\u00e4ftiger pfiff, passierte es, dass wir mehrmals vom Auftrittsort \u201eweggeschaukelt\u201c wurden. Die Aufnahmen mussten zwar mehrfach wiederholt werden, wir hatten aber auch viel Spa\u00df. So auch, als wir an einem wundersch\u00f6nen Sommertag, im Zeitalter der PS-Starken Motoren, mit einem  goldbronzenen Trabbi-Cabrio f\u00fcr das NDR-Nordmagazin auf den Innenhof des G\u00fcstrower Schlosses vorfuhren. In memoriam \u2013 \u201eHugo mienTrabbi\u201c! Und in spe?<\/p>\n<p>Auch weiterhin wollen wir uns die enge Verbundenheit zu diesem, unserem Land, die Freude an der Musik und die musikalische Umsetzung kleiner Episoden und eigener Spinnereien in unserer niederdeutschen Sprache erhalten. Unseren Zuh\u00f6rern werfen wir ein gesungenes \u201eH\u00fcr mi tau\u201c zu und wenn der eine oder andere ein Wort nicht gleich versteht, guckt er einfach mal in &#8222;Dat W\u00fcrterbauk\u201c. Denn:<\/p>\n<p>\u201eIn der deutschen Sprache gibt es W\u00f6rter, die m\u00fcssten anders hei\u00dfen, den gro\u00dfen \u00c4rger gibt es wohl, sagt man: \u201eIst das &#8217;ne Schei&#8230;\u201c Schade, dat dat nich so geiht, doch wi, wi weiten wat. Geiht&#8216; gor nich mihr anners, denn seggen wi dat up Platt! ANSCH\u00c4TEN, koen&#8216; wi dortau seggen. Klingt wat nich gaut, denn seggen wi dat up Platt!\u201c<\/p>\n<p>Euer Duo Ossenkopp<\/p>\n<p>PS: Und noch sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe an \u201eSchwiegermudder\u201c, pardon an \u201eGrotmudder\u201c nat\u00fcrlich auch, nicht vergessen! Was wir Euch neben diesen Beiden noch mitzuteilen haben, das verraten wir Euch auf der aktuellen CD<\/p>\n<p>\u201eLand an&#8217;t Meer\u201c! H\u00f6rt doch mal rein und schreibt uns Eure Meinung, wir freuen uns auf Euch.<\/p>\n<p>Martin und Otto<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMensch Jungs, nun macht Ihr schon fast 20 Jahre als OSSENKOPP gemeinsam Musik, seid weit \u00fcber G\u00fcstrow hinaus bekannt und habt Euch auch ansonsten mit den Medien, wie Radio und Fernsehen, angefreundet. 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